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Kanu

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Hallenhockey WM 2015

Was ist Kanu?

Kanusport
Kaum eine Sportart ist so vielfältig wie Kanu. Beschauliches Wasserwandern, spektakuläre Wildwasserfahrtenoder spannende Wettkämpfe – für jeden ist etwas dabei.

Ganz allgemein ist Kanu die Bezeichnung für alle Boote, die mit Paddeln in Blickrichtung vorwärts bewegt werden. Die heute gebräuchlichen Kanus haben im Wesentlichen zwei Urformen: die Rindenboote der Indianer (Canadier) und die aus Tierhäuten gefertigten Boote der Eskimos (Kajak).
Kajaks sind bis auf eine kleine Sitzluke geschlossen und werden mit einem Doppelpaddel bewegt. Canadier sind auf der Oberseite weitgehend offen.
Die Insassen sitzen auf Bänken oder knien auf dem Boden. Sie treiben das Boot mit Stechpaddeln vorwärts. Von beiden Grundtypen gibt es Einer-, Zweier- und Team-Boote und vielfältige Varianten für den jeweiligen Einsatzzweck.
Die heute verwendeten Boote sind aus modernen Kunststoffen hergestellt und daher nicht so empfindlich wie ihre historischen Vorbilder. Besondere Merkmale des Kanusports sind die enge Verbundenheit mit dem Element Wasser und die Bewegung in der freien Natur. Jeder kann selbst entscheiden, ob er alleine oder in einer Gruppe Kanu fährt, ob er eine Tagestour unternimmt oder sich mit seinem Boot für Wochen auf Reisen begibt. Dabei ist Kanu auch ein idealer Familiensport, denn man kann ihn in praktisch jedem Alter betreiben

Das ist Kanu-Rennsport
Fliegende Paddel, pfeilschnelle Boote – der Kanu-Rennsport ist die dynamischste Wettkampfdisziplin des Kanusports.
Beim Kanu-Rennsport geht es darum, eine gerade Strecke im Kampf Boot gegen Boot zu befahren und dabei so schnell wie möglich ins Ziel zu gelangen. Die Sportart erfordert Ausdauer, Kraft, Technik und Feingefühl mit Paddel und Boot in Verbindung mit dem Wasser.
Die Sportart Kanu-Rennsport teilt sich in die Bootsklassen Kajak und Canadier.
Kajak wird im Sitzen gefahren. Der Sportler taucht ein Doppelpaddel wechselseitig ein, um das Boot vorwärts zu bewegen. Im Heck befindet sich ein Steuer, das vorne mit den Füßen bedient wird. Das Oberdeck ist bis auf eine Sitzluke geschlossen

Im Unterschied zu den Kajak-Disziplinen knien die Canadier-Fahrer auf einem Knie in ihren Booten. Sie haben ein Stechpaddel, das sie stets auf derselben Seite (rechts oder links) einsetzen. Mit einem speziellen Steuerschlag wird auch die Richtung des Bootes korrigiert, damit laufen die weitgehend offenen Boote auch ohne Steueranlage geradeaus. In der Kajak-Disziplin gibt es Wettkämpfe für Damen und Herren, während die Canadierdisziplin bis vor kurzem nur von Herren ausgeführt wurde. In den letzten zwei Jahren gab es aber auch hier Veränderungen, so dass nun immer häufiger Canadier-Wettkämpfe für Damen bei Regatten zu finden sind.
In beiden Disziplinen wird zwischen Einer (Kajak-Einer = abgekürzt K1; Canadier-Einer, dementsprechend C1), Zweier (K2 bzw. C2) und Vierer (K4 bzw. C4) unterschieden. National gibt es außerdem den Canadier-Achter (C8) mit acht Paddlern und Steuermann.

Kanu-Rennsport-Wettkämpfe
Kanu-Rennsport hat unter den Wettkampfdisziplinen des Kanusports die längste Tradition.
Der höchstrangige Wettkampf im Kanu-Rennsport sind die Olympischen Spiele – der Traum eines jeden Sport-lers. Olympische Wettbewerbe im Kanu-Rennsport gab es erstmals 1936. Seitdem ist die Sportart fester Bestandteil der Spiele. Folgende zwölf Disziplinen gehören derzeit ins olympische Programm:

Disziplin                 500 Meter     1.000 Meter
Kajak-Damen         K1/K2/K4
Kajak-Herren         K1/K2           K1/K2/K4
Canadier Herren    C1/C2           C1/C2

Bei den Olympischen Spielen ist pro Nation und Disziplin maximal ein Boot startberechtigt, nur eine begrenzte Zahl von Booten kann sich überhaupt für die Teilnahme qualifizieren.
Die ersten Weltmeisterschaften fanden 1938 in Waxholm/Schweden statt. Seit 1970 werden sie in jedem Jahr ausgetragen, in dem keine Olympischen Spiele anstehen. Bis 2007 wurden in neun Disziplinen Weltmeistertitel jeweils über 200, 500 und 1000 Meter vergeben, seit 2009 werden neue Varianten wie Staffeln und Langstreckenrennen getestet, um ihre Eignung für das olympische Programm ab 2016 zu prüfen.
Die Athleten des Deutschen Kanu-Verbandes sind seit Jahren in der absoluten Weltspitze vertreten. Aus Deutschland kommt auch die weltweit erfolgreichste Kanusportlerin:
Birgit Fischer gewann zwischen 1979 und 2004 acht olympische Goldmedaillen und errang 27 Weltmeistertitel.
Deutsche Meisterschaften werden vom Deutschen Kanu-Verband seit 1919 veranstaltet. Sie finden jährlich an unterschiedlichen Austragungsorten statt. Für die meisten Kanuten sind sie das Highlight des Wettkampfjahres,
rund 1500 Sportler nehmen hieran teil. Insgesamt werden in über 100 Disziplinen von der Schüler- bis zur Leistungsklasse die Deutschen Meister ermittelt. Teilnehmen kann nur, wer sich bei den Gruppenregatten Nord, Ost, Süd oder West qualifiziert hat.

Zusätzlich zu den bei internationalen Meisterschaften auf dem Programm stehenden Wettkampfdistanzen werden in Deutschland auch Langstreckenrennen über 2.000 bis 10.000 m (je nach Altersklasse) ausgetragen.
Außer den Deutschen Meisterschaften gibt es unzählige weitere Kanu-Rennsportveranstaltungen auf nationaler Ebene.
Fast alle Landes-Kanu-Verbände führen Landesmeisterschaften durch. Daneben gibt es zahlreiche Regatten ohne Meisterschaftscharakter, bei denen sich die Athleten messen können.
Für junge Kanuten bis zwölf Jahre gibt es ein kindgerechtes Wettkampfprogramm wie z.B. Kanu-Schüler-Spiele, die Ausdauer- und Geschicklichkeitsübungen mit spielerischen Elementen verbinden.
Um auch älteren Sportlern ab 32 Jahren einen angemessenen Leistungsvergleich zu ermöglichen, wurden eigene Masters-Klassen mit Wettkämpfen bis hin zu Masters-Weltmeisterschaften geschaffen.

Regeln
Paddel und Boote müssen hohen Ansprüchen in puncto Festigkeit bzw. Steifigkeit genügen und die Boote zudem gute Gleiteigenschaften im Wasser aufweisen. Sie sind heute in der Regel aus Kohlefaser und
anderen Kunststoffen hergestellt, aber auch Mahagoni-Holz wird nach wie vor benutzt.
Die Boote sowohl in den Kajak- wie auch in den Canadierdisziplinen müssen den von der Internationalen Kanu-Föderation (ICF) festgelegten Baubestimmungen entsprechen.
Um Chancengleichheit zu gewährleisten, sind die Maße für die Boote genau festgelegt. Die Höchstlänge reicht von 5,20 m (K1, C1) bis hin zu 11,00 m für einen Vierer-Kajak. Trotz dieser Größe sind sie sehr leicht: Ein Einer-Kajak hat ein Mindestgewicht von 12 kg, selbst ein Vierer-Kajak wiegt nur 30 kg.
Bei wichtigen Wettkämpfen werden alle Boote auf die Einhaltung dieser Bestimmungen hin überprüft. Ein Verstoß führt zum Ausschluss des Sportlers.
Auch an die Wettkampfstrecken werden (v.a. bei Meisterschaften) bestimmte Anforderungen gestellt. Sie müssen stehendes Wasser aufweisen (künstlich angelegte Regattabahnen oder Seen) und über durch
Bojen gekennzeichnete gerade Bahnen verfügen. Bis zu neun Boote können in einem Rennen direkt gegenei-nander fahren. Dabei haben sie sich in der Mitte ihrer Bahn zu halten. Sie dürfen diese auf keinen
Fall verlassen und sich auch keine Vorteile, z. B. durch Ausnutzen der Wellenbildung eines anderen Bootes, verschaffen. Bei Verstößen gegen diese Regeln werden die Sportler verwarnt bzw. disqualifiziert.

Kanu-Rennsport treiben
Mehrere Tausend Sportler nehmen in Deutschland Jahr für Jahr an Kanu-Rennsport-Wettkämpfen teil. Sie fasziniert vor allem das einzigartige Gefühl des mit hoher Geschwindigkeit über die Wasseroberfläche gleitenden Bootes, die Dynamik des Sports und die Herausforderung des Leistungsvergleichs.
Kanu-Rennsport wird von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen betrieben.
Kinder sollten mindestens acht Jahre alt sein. Wer Kanu-Rennsport betreiben möchte, muss schwimmen können und sportgesund sein. Ansonsten sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Selbst die Frage der Ausrüstung braucht niemanden abzuschrecken: Sie wird in der Regel von den Vereinen gestellt.

Kanu-Wandern
Natur vom Wasser aus erkunden, idyllische Landschaften jenseits des Massentourismus erleben:
Die meisten Kanu-Fans betreiben das Kanuwandern. Beschauliches Wasserbummeln, Fahrten über Seen und gemächlich strömende Gewässer vermitteln Ruhe und Erholung vom Stress des Alltags. Dem Kanuwanderer
zeigt sich die Landschaft in einer völlig neuen, ständig wechselnden Perspektive.
Die unvergleichliche Ruhe bei der Befahrung oftmals naturnaher Gewässer vermittelt neben dem Hauch von abenteuerlichem Erlebnis einen nachhaltigen Eindruck von der Urkraft der Natur. Kanuten setzen sich aktiv für den Schutz der Umwelt ein, damit dieser Genuss dauerhaft erhalten bleibt. Störungen der Naturhaushalte müssen vermieden und aus Naturschutzgründen getroffene Regelungen des Sports beachtet werden.

Wer sich nicht alleine auf den Weg machen will, findet in auch in unserem Verein Gleichgesinnte und kann die Neuseenlandschaft rund um Borna von einer ganz neuen Seite entdecken.
…was sonst noch zum Kanusport gehört

Kanu-Drachenboot
Unter dröhnenden Trommelschlägen gleiten die 13 Meter langen Drachenboote durch das Wasser. 20 Paddler bewegen die mit einem Drachenkopf geschmückten Boote vorwärts.
Die Tradition des Drachenbootsports ist über 2000 Jahre alt, doch gerade heute finden immer mehr Menschen Spaß am Paddeln in dieser spektakulären Bootsgattung.

Kanu-Marathon
Eine extreme Variante des Kanu-Rennsports ist der Kanu-Marathonrennsport, der auf Flüssen, Seen, Kanälen und in Küstennähe über Distanzen von bis zu 42 Kilometern führt. Unterwegs müssen die Sportler aus ihren Booten aussteigen, um Hindernisse wie Wehre auf dem Landweg zu überwinden. Im Kanu-Marathon werden
eigenständige Weltmeisterschaften und Deutsche Meisterschaften ausgetragen.

Wildwasser
Die Krone des sportlichen Kanuwanderns sind die Wildflussfahrten. Mit guter Ausbildung, entsprechender
Erfahrung und geeigneter Ausrüstung lassen sich selbst reißende Wildbäche per Kanu bezwingen.
Die Herausforderungen des Flusses an Reaktionsschnelligkeit und das Zusammenspiel von Kraft und Geschicklichkeit lassen eine Fahrt zum abenteuerlichen Erlebnis werden. Entsprechend seiner individuellen
Kenntnisse und Fähigkeiten kann der Paddler Flüsse unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade auswählen und so die geeignete Herausforderung finden.

Kanu-Wildwasserrennsport
Reißende Wildflüsse möglichst schnell im Kanu bezwingen, das ist die Herausforderung des Kanu- Wildwasserrennsports. Dem Wettkämpfer werden dabei ein gutes Reaktionsvermögen im Zusammenspiel
mit Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit abverlangt.
Der Start erfolgt in der Regel im Minutenabstand, entweder über die klassische Distanz von drei bis sieben Kilometern oder im Sprint über etwa 500Meter.Während der Wettkampfzeit, die in der Klassik zwischen 10 und 20Minuten beträgt, muss der Athlet versuchen, die günstigsten Durchfahrten zwischen Felsen, Wellen und Walzen zu finden. Nur wenn er es versteht, die Kraft des Wassers zu nutzen, wird er die Strecke auch schnell bewältigen können. Wettkampfklassen sind Einer-Kajak und Einer-Canadier (Damen und Herren) sowie Zweier-Canadier (Damen, Herren, Mixed).

Kanu-Slalom
Kraft und Geschicklichkeit sind die wichtigsten Faktoren beim Kanu- Slalom. Über einem verblockten Wildfluss oder einer künstlich angelegten Wildwasserstrecke werden 20 – 25 Tore aufgehängt. Sie müssen von den Sportlern so schnell wie möglich durchfahren werden – teils mit, teils gegen die Strömung, was angesichts der
Hindernisse und Wellen oft sehr schwierig ist. Wer die Torstangen berührt oder gar ein Tor verpasst, bekommt dafür Zeitzuschläge. Die Strecken sind meist ca. 300 bis 350Meter lang, so dass die Zuschauer das Rennen
hautnah verfolgen können.
Olympische Wettkampfklassen sind Einer-Kajak (Damen und Herren) sowie Einer- und Zweier-Canadier (Herren). Kanu-Slalom war 1972 erstmalig olympisch und ist seit 1992 fest im Programm der Olympischen Spiele vertreten

Kanu-Polo
Spritzendes Wasser, wirbelnde Paddel, wendige Boote und ein fliegender Ball: Das ist Kanu-Polo, das Mann-schaftsspiel des Kanusports. Zwei Teams mit je fünf Spielern stehen sich auf einem 23 x 35Meter großen Feld gegenüber. Ziel ist es, den Ball in eines der beiden 1 x 1,5Meter großen Tore zu werfen, die in 2 Meter Höhe an den Enden des Spielfeldes angebracht sind. Ein Spiel dauert 2 x 10 Minuten. Wegen der schnellen Spielzüge tragen die Sportler aus Sicherheitsgründen Helme und Schutzwesten. Es gibt verschiedene  nationale Wett-kampfklassen für Damen und Herren bis hin zur Bundesliga, zudem Welt- und Europameisterschaften.

Termine


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Keine aktuellen Veranstaltungen.

Facebook


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